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NEWS
Die Privatisierung des Gesundheitswesens durch die
privaten Krankenkassen ist Programm (11/2009)
Kein Konsens, wie DRG Effekte zu überprüfen sind (10/2009)
Publikation von Sterberaten:
lebensgefährlich
(04/2009)
Educational Slide Kit Risikostrukturausgleich
(01/2009)
Artikel Moratorium
(01/2009)
Forderung nach Moratorium Wirtschaftlichkeitsverfahren
(10/2009)
Pontenova Punktuell Nr 4 06/2008
Pontenova Punktuell Nr 8 11/2008
Verein "Physician
Profiling" am 06/2008 gegründet / Statuten
/
Protokoll der Gründung
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Moratoriumsforderung
betreffend
Wirtschaftlichkeitsverfahren
der Santésuisse
vom 1.10.2008
Horrende Beispiele
aus der Praxis
Fälle versteckter Rationierung aus der
Grundversorgerpraxis (pdf)
und ein weiterer Fall aus dem Tessin (pdf)
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Kommission für Soziale Sicherheit und Gesundheit (SGK) erteilt der
Santésuisse eine Rüge,
Medienmitteilung FMH vom 17.10.2008
Statistischer Ethikrat
beurteilt Wirtschaftlichkeitsverfahren der Santesuisse als problematisch
(pdf)
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Das Physician Profiling der Santésuisse
muss sofort sistiert werden!
Es handelt sich um eine Pervertierung
des Gesetzesauftrags nach KVG Art. 56
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Synopsis der Rechtsgutachten und Aufsichtsbeschwerden gegen die
Wirtschaftlichkeitsverfahren in der Schweiz
link
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Im Nationalrat: Parlamentarische Initiative
von Bea Heim (pdf)
Interpellation M. Robbiani
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Risikoausgleich:
eine hervorragende
Übersicht |
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Risikoausgleich: das Kernproblem
Der Ständerat hat sich am 03.10.2008 dafür
entschieden, gegen Billigkassen
vorzugehen (pdf).
Dies ist ein erstaunlicher Entscheid in Anbetracht der starken Lobby der
Kassen im Ständerat und Parlament (pdf).
Der Ständerat will, dass der
Risikoausgleich verbessert wird, damit Kassen weniger Anreize haben,
Jagd auf billige (junge, gesunde) Patienten zu machen. Natürlich spricht
sich BR Couchepin dagegen aus. Er vertritt die Kassenlobby und sollte
deshalb in den Ausstand treten. Denn nur mit einem verbesserten
Risikoausgleich ist gewährleistet, dass auch teure (Alte, chronisch
Kranke) nicht aus der Versicherung herausgemobbt werden.
Verbesserter Risikoausgleich heisst,
Einschluss von Morbiditätsvariablen (pdf).
Die Wirtschaftlichkeitsverfahren sind im Grunde genommen ebenfalls ein
Risikoausgleichsverfahren. Während nun für die Kassen ein verbesserter
Risikoausgleich gefordert, erwünscht - und besonders wichtig: bereits
heute realisierbar - ist, gründet das Risikoausgleichsverfahren, welche
die Aerzte in der Hausarztpraxis über sich ergehen lassen müssen, im
Wesentlichen auf dem Alter und dem Geschlecht ihrer Patienten. So sind
die Hausärzte gezwungen die teuren Patienten (eben jene mit hohen
Kostenrisiken) weiterzuweisen. Tun Die Aerzte das nicht, werden sie
wegen Überarztung von den Kassen angeklagt.
Wollten
sich die Aerzte schützen vor Kostenrisiken, müssten sie verfahren wie
die Kassen: teure Patienten wegmobben - oder kämpfen für einen
verbesserten Risikoausgleich.
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Korrespondenz
Brief an den Leiter Ambulante Versorgung der
Santésuisse, Dr. chem. Juerg B. Reust vom 03.11.2008 (pdf).
Educational Slide Kit
Für Richter und Journalisten (pdf).
Synopsis was bisher geschah: es
ist Zeit zum Handeln
(pdf).
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Text und Verantwortung:
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Michel Romanens, Präsident
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Verein Physicianprofiling.ch
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Teil 1
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Forderungen und Begründungen
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an das BAG / BR Couchepin
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vom 1.10.2008:
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1. Das BAG hat bis zum
Beweis des Gegenteils eine Aufsichtspflicht gegenüber der Santésuisse (S.
20,
pdf). Das BAG ist aufgefordert, endlich die personellen und
intellektuellen Kapazitäten bereitzustellen, um diese Aufgabe zu erfüllen.
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2. Das BAG erlässt mit
sofortiger Wirkung ein Moratorium betr. Wirtschaftlichkeitsverfahren
heutiger Usanz.
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3. Das BAG verfügt,
dass sämtliche hängigen Bedrohungs- und Rechtsverfahren im Rahmen von
Wirtschaftlichkeitsverfahren der Santésuisse sistiert werden.
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4. Unter der
Federführung des BAG wird eine paritätische Nationale Taskforce "Physician
Profiling ambulante Medizin" gegründet, zusammen mit Vertretern der Aerzte,
der Versicherer und Fachkräften aus dem Statistikbereich.
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5. Die Taskforce
"Physician Profiling ambulante Medizin" erarbeitet z.H. des BAG
Risikoausgleichmodelle basierend auf Pharmaceutical Cost Groups der
Versicherer und der Trustcenters. Diese beinhaltend zwingend direkte oder
indirekte Morbiditätsvariablen.
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6.
Risikoausgleichsmodelle werden in einer einjährigen Pilotphase erprobt und
abgeglichen (Jahr 2009: Abgleich zwischen Daten der Versicherer und der
Trustcenters).
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7. Die
Risikoausgleichsmodelle dienen der Qualitätskontrolle und dürfen nicht
rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.
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8. Für künftige
Wirtschaftlichkeitskontrollen sind klare Konzepte zu definieren, welche die
Sensitivität und Spezifität dieser Kontrollen anhand von Pilotprojekten
definieren und im Feldversuch erproben. Der Art. 56 KVG darf künftig ohne
Einschluss von Morbiditätsvariablen nicht zur Anwendung gelangen -
entsprechend dem Gesetzestext. Vor allfälligen Sanktionen gegen
Leistungserbringer ist in jedem Fall eine paritätische Kommission
einzusetzen. Der positiv prädiktive Wert von Wirtschaftlichkeitskontrollen muss dabei
mindestens 90% betragen und nicht wie bisher 12%.
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Insert
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Dr
Romanens ist kein "schwarzes Schaf"
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Dr.
med. M. Romanens legt Wert darauf, festzustellen, dass er in den Augen der
Versicherer kein schwarzes Schaf ist (Durchschnittskosten im Vergleich zur
grossen Vergleichsgruppe von 6 weiteren Aerzten maximal 90% betreffend die
Gesamtkosten, siehe unten), und trotzdem: seit 5 Jahren kämpft Dr Romanens
für die Abschaffung der Wirtschaftlichkeitsverfahren in der heutigen Form.
Warum? Dr Romanens sieht die Folgen der Dezimierung des Hausarztberufes
durch Versicherer und Couchepin vor allem im Bereich der Prävention auf
Hausarztebene: Zeit für Gespräche, präventive Medikamente und präventive
Problemlösungsstrategien werden versteckt rationiert, sinnvolle Massnahmen
erst gar nicht in Betracht gezogen, weil zu teuer. Als Präventivmediziner
ist Dr Romanens schockiert, dass solche Zustände in der Schweiz weitgehend
stillschweigend toleriert , ja politisch sogar gewollt werden. Wir sollten
endlich aufhören, die Hausärzte zu Abzockern und Betrügern zu stempeln und
ihnen ständig vorzuschwatzen, was sie zu tun haben. Diese Entwicklungen sind
unerhört und eine unglaubliche Anmassung.
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Teil 2: Begründungen
(Text: Dr. Romanens, Stand vom 21.10.2008, 08 Uhr)
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Argumente für ein
Moratorium der Wirtschaftlichkeits-Kontrollverfahren inkl. ANOVA-Methode der
Santésuisse
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Text als pdf
herunterladen (pdf) |
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Teil 3
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Literaturangaben:
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[1]
http://www.physicianprofiling.ch/PHYGaeso2003.pdf
[2]
http://www.physicianprofiling.ch/PHYFMHMedienmitteilungParlament17102008.pdf
[3]
http://www.physicianprofiling.ch/PHYSantesuisseBeispielTessinOnkologie102008.pdf
[4]
http://consano.ch/CONVersteckteRationierungOnkologieSAEZ052008.pdf
[5]
http://consano.ch/CONKVGEthikViewpointLuescherKVM062008.pdf
[6]
http://www.physicianprofiling.ch/PHYZuschriftenGrundversorger102008.pdf
[7]
http://www.admin.ch/ch/d/sr/832_10/
[8]
http://www.physicianprofiling.ch/PHYAerzteratingReplikRomanensSAeZ17082005.pdf
[9]
http://www.santesuisse.ch/datasheets/files/200710290913500.PDF
[10]
http://www.physicianprofiling.ch/Beck2.pdf
[11]
http://www.physicianprofiling.ch/PHYRisikoausgleichGutachtenBeckLeu2006.pdf
[12]
http://physicianprofiling.ch/PHYSozialeSicherheitStatistikWZWEggli042008.pdf
(239 ff)
[13]
http://consano.ch/S8Hurst-implicit%20equity.pdf
[14]
http://physicianprofiling.ch/CONGutachtenANOVADrRoth.pdf
[15]
http://www.physicianprofiling.ch/roth2.pdf
[16]
http://consano.ch/CONJusletterCH082008.pdf
[17]
http://www.physicianprofiling.ch/PHYStaenderatGegenBilligkassenNZZ03102008.pdf
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Teil 4
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Weiterführende
Kommentare und Hinweise:
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http://consano.ch/CONKostenschubSasSchuldRomanens12092008.pdf
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http://consano.ch/CONRationierungsdebatteBeitragRomanens.pdf
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Mitglieder der Charta der öffentlichen
Statistik
(Swiss Ethics Board for Public Statistics):
die Santésuisse fehlt!
Ein Blick nach Deutschland: auch ziemlich
horrend (pdf)
Wirtschaftlichkeitsverfahren vermeiden,
traurige Satire (pdf)
Bonum et Aequum: Fairness würde Vertrauen
schaffen (pdf)
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